Home Damen 2.Bundesliga Erfolgreiche Spiele in Wiedenbrück sichern Finale in Köln

Erfolgreiche Spiele in Wiedenbrück sichern Finale in Köln

 

Am vorletzten Spieltag der Saison galt es für die Kölsche Mädcher das Heimrecht für das Finale am 24. April zu sichern. Nötig waren dafür zwei Siege - gegen die SG Erfurt/Jena und den SC Berlin.

Um 13 Uhr wurde das Spiel gegen die SG Erfurt/Jena angepfiffen. Die lange Winterpause merkte man in den ersten Minuten eher den Kölsche Mädcher an, die gegen die vor allem im Sturm starken Gegnerinnen einige Probleme hatten. Dann aber gelang Anika Bembennek nach guter Unterstützung eines Durchbruchs von Dana Kleine-Grefe der erste Versuch für Köln.

Stürmerin Johanna Metternich nur schwer zu stoppenDas Spiel blieb ausgeglichen, immer wieder gelang es Erfurt/Jena, den Kölnern ihr Sturmspiel aufzuzwingen. Hinzu kamen auf Kölner Seite Probleme bei der Abstimmung, so dass es bis zur 18. Minute dauerte, bis den ASV Damen der nächste Versuch durch Isabella Whitehead gelang (Erhöhung Dana Kleine-Grefe). Kurz danach, zum Halbzeitpfiff, folgte ein weiterer Versuch durch den Kölner Gedrängehalb, so dass zur Halbzeit 17:0 für den ASV stand. Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Kölnerinnen vor, konzentrierter ans Werk zu gehen und sich nicht immer wieder in den Kontakt drängen zu lassen und den Ball besser laufen zu lassen. Dies gelang in der 2. Halbzeit jedoch nur phasenweise, trotzdem gelangen durch Dana Kleine-Grefe (22. Minute) und Lisa Diekmann (32. Minute) noch zwei weitere Versuche. Das Spiel gegen die SG Erfurt/Jena konnte am Ende dank verschiedener, meist individueller, Glanzlichter mit 29:0 gewonnen werden - die geschlossenere Mannschaftsleistung lieferte die SG Erfurt/Jena ab, die trotzdem am Ende mit leeren Händen da stand.

 

Die Punkte für den ASV machten: Isabella Whitehead (2 Versuche), Dana Kleine-Grefe (1 Versuche, 2 Erhöhungen), Anika Bembennek (1 Versuch), Lisa Diekmann (1 Versuch)

 

Mit den noch frischen Eindrücken aus dem ersten Spiel ging es nach 15minütiger Pause in das Spiel gegen den SC Berlin, der zuvor gegen den Tabellenzweiten WTV recht knapp mit 22:10 verloren hatte. Die Kölnerinnen hätten aufgrund dessen sowie ihrer eigenen durchwachsenen Leistung im ersten Spiel gewarnt sein müssen. Der Start in das Spiel wurde jedoch völlig verschlafen und die Kölsche Mädcher mussten bereits nach 5 Minuten einen Versuch des Gegners hinnehmen. Wie so oft bei den Kölnerinnen ging dann jedoch ein Ruck durch die Mannschaft und wenigstens kämpferisch waren die Kölsche Mädcher in den nächsten Minuten auf dem Posten. Nach 5 Minuten Sturmlauf auf das gegnerische Malfeld konnte Dana Kleine-Grefe ausgleichen und den ASV Köln durch die verwandelte Erhöhung mit 7:5 in Front bringen. Ein weiterer Versuch  durch Isabella Whitehead (Erhöhung Dana Kleine-Grefe) bedeutete die 14:5 Führung. Die Berlinerinnen waren kämpferisch weiterhin ebenbürtig und man spürte, dass hier die Entscheidung noch längst nicht gefallen war. Vor allem weil Esther Bieler kurz vor der Pause wegen eines durch den Schiedsrichter als gefährlich bewerteten High Tackle für 7,5 Minuten auf die "Strafbank" geschickt wurde. In die zweite Halbzeit starteten die Kölnerinnen also in Unterzahl. Anstatt jetzt einzubrechen legte scheinbar jedoch jede der neun verbliebenen Kölsche Mädcher noch eine Schippe drauf und es kam zu zwei sehenswert herausgespielten Versuchen in Unterzahl (Melissa Paul, Dana Klein-Grefe). Wieder komplett, dominierten die Kölnerinnen weiterhin das Spiel und Lisa Diekmann (29. Minute) und Dana Kleine Grefe (31. Minute) schraubten das Ergebnis auf 38:5 hoch.

 

Die Punkte für den ASV machten: Dana Kleine-Grefe (3 Versuche, 4 Erhöhungen), Isabella Whithead, Melissa Paul, Lisa Diekmann (je 1 Versuch)


Für den ASV spielten: Julia Achenbach, Kaj Mühler, Anke Raßelnberg, Johanna Wolff-Metternich, Anika Bembennek, Franziska Kania, Katharina Oebbecke, Isabella Whitehead,  Dana Kleine-Grefe, Esther Bieler, Melissa Paul, Lisa Diekmann, Sabina Kullick.

Vielen Dank an Dieter für die Unterstützung!!!

 

Nach diesen Siegen steht fest:

Das Finale um die Deutsche Meisterschaft der 2. Bundesliga wird am 24. April zum dritten Mal in Folge im heimischen Rugby Park stattfinden! Gegner wird wie auch schon im Vorjahr der Wiedenbrücker TV sein.


Bericht von Julia Achenbach